Denn alles ist vergänglich

Geschichten aus der Psychotherapie

In diesen zehn packenden Erzählungen aus der Psychotherapie entschlüsselt der bedeutende amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom die Geheimnisse, Frustrationen, aber auch die Erhabenheit und den Humor, die nicht nur den Kern jeder therapeutischen Begegnung ausmachen, sondern auch des Lebens selbst. Am Ende einer langen außergewöhnlichen Karriere angekommen, nutzt er in dieser Sammlung von kurzen Geschichten seine gesammelte therapeutische Erfahrung, um sich mit den zwei größten Herausforderungen des Menschseins auseinanderzusetzen: Wie es gelingen kann, ein sinnvolles Leben zu führen. Und wie sich die Tatsache ertragen lässt, dass dieses Leben ganz unvermeidlich ein Ende finden wird. Der Autor Irvin David Yalom, Jahrgang 1931, US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater und Schriftsteller, ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Romane. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane wurden international zu Bestsellern und zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiß.

Quelle: Amazon und Thalia

Schizophrenie als Fehldiagnose

In der Arbeit mit chronifizierten Problemstellungen haben wir es immer wieder mit Menschen zu tun, die aufgrund psychotischer Vorerfahrung eine Psychotherapie aufsuchen. In der Regel ist der Leidensweg schon sehr lang. Die Klienten sind insoweit erfahren, dass sie gelernt haben, jede unangenehme und jede starke Gefühlsreaktion, als ein Ergebnis ihrer zu großen Empfindlichkeit zu interpretieren. Das führt dazu, dass sie eigenen Gefühlen misstrauen und so eigentlich ganz ehrlich sind, wenn sie uns sagen: ich habe noch nie etwas Traumatisches erlebt.

Es erscheint uns wichtig, auch bei Menschen mit Psychoseerleben nach Traumatisierung zu schauen. Dafür gibt es vielfältige Gründe:

  • Psychosen selbst können, je nach ihrer Ausprägung und ihrem Inhalt, auch selbst wiederum traumatisierende Auswirkungen haben.
  • Psychosen und bestimmte Auswirkungen posttraumatischer Belastung führen leicht zu Verwechslungen. 30 % aller Schizophreniediagnosen sind Fehldiagnosen. Hochdissoziative Borderline-Klienten werden als multipel diagnostiziert, oder Menschen die tatsächlich eine dissoziative Identitätsstörung haben, werden als schizophren diagnostiziert, weil man den Schilderungen von Grauen und Gewalt nicht Glauben schenken möchte oder kann.

Quelle: www.traumatherapie.de

Mobbing, Gehirnwäsche oder seelische Folter?

Die Weltkriegs-Generation hat ganze Jahrzehnte mit psychologischen Tricks gearbeitet. Man kann es als extremes Mobbing, seelische Folter oder Gehirnwäsche bezeichnen. Aber leider ist eines sicher: Es ist nur ein sehr kleiner Beweis für die Menschenverachtung einer Generation. Nicht nur in der BRD. Das persönliche Video ist eventuell nur in Verbindung mit meinem Erfahrungsbericht richtig zu verstehen.

Schizophrenie gibt es nicht

Weg mit dem Etikett Schizophrenie! Dafür plädiert Jim van Os, einer der bekanntesten Psychiater in den Niederlanden. Ihm zufolge stehen die Krankheitskategorien im DSM-5, dem diagnostischen und statistischen Manual psychischer Störungen, auf wackligen Beinen.

Nach 50 Jahren intensiver Forschung gebe es immer noch keine Hirnmarker und keinen Bluttest für Schizophrenie, sagt er. „Es gibt kein klar definiertes Krankheitsbild, nur verschiedene psychotische Symptome, die sich in Schweregrad und Dauer unterscheiden. Mit anderen Worten: Es handelt sich um ein Spektrum mit einem Mix von Symptomen, der bei jedem Menschen anders ausfällt.“ Wenn ich sage, dass Schizophrenie nicht existiert, ist das eine pragmatische Beobachtung. Der Begriff Schizophrenie ist verwirrend und medizinisch unbrauchbar.

Quelle: www.spektrum.de

Psychopharmaka wichtiger als Psychotherapie?

Psychose- und Schizophrenie-News: Wenn Neuroleptika das Gehirn schrumpfen lassen. Man sollte nur so viel Medikamente, wie unbedingt nötig einnehmen. Oder wird der Einsatz von Psychopharmaka wichtiger als Psychotherapie? Arbeiten Psychiater heutzutage nur noch als Medikamenten-Dealer? Manche Arznei hat langfristig (hochdosiert) oft schlimme Folgen für den Patienten.