Die Mülltonne von Eugen Bleuler

Wenn Frau Dietrich mit genügend Geld zu einem Psychotherapeuten geht – und wöchentlich eine Stunde ausführlich über ihre Probleme sprechen kann, die dann detailliert durch Träume oder Kindheitserinnerungen analysiert werden – was für eine Diagnose würde die Patientin bekommen? Schizophrenie? Nein, der Therapeut würde bei gleichen Symptomen eine posttraumatische Belastungsstörung bevorzugen. Wenn aber Frau Müller als unwichtige Kassenpatientin, innerhalb von 10 Minuten im Quartal, abgefertigt wird – was bleibt dann als Ergebnis?  Ganz einfach – Frau Müller landet in der sogenannten Mülltonne von Herrn Bleuler und wird das neue Medikamenten-Schweinchen für die Pharmaindustrie. Warum Mülltonne? In diesem Fall ist der Psychiater überfordert oder er steht unter Zeitdruck. Die Probleme werden nicht weiter besprochen, sondern sie werden einfach ignoriert und als unwichtig weggeworfen. Der Doktor hat sozusagen keine Lust auf Frau Müller, aber Frau Dietrich ist ein interessanter Leckerbissen. 

Schizophrenie als Fehldiagnose

In der Arbeit mit chronifizierten Problemstellungen haben wir es immer wieder mit Menschen zu tun, die aufgrund psychotischer Vorerfahrung eine Psychotherapie aufsuchen. In der Regel ist der Leidensweg schon sehr lang. Die Klienten sind insoweit erfahren, dass sie gelernt haben, jede unangenehme und jede starke Gefühlsreaktion, als ein Ergebnis ihrer zu großen Empfindlichkeit zu interpretieren. Das führt dazu, dass sie eigenen Gefühlen misstrauen und so eigentlich ganz ehrlich sind, wenn sie uns sagen: ich habe noch nie etwas Traumatisches erlebt.

Es erscheint uns wichtig, auch bei Menschen mit Psychoseerleben nach Traumatisierung zu schauen. Dafür gibt es vielfältige Gründe:

  • Psychosen selbst können, je nach ihrer Ausprägung und ihrem Inhalt, auch selbst wiederum traumatisierende Auswirkungen haben.
  • Psychosen und bestimmte Auswirkungen posttraumatischer Belastung führen leicht zu Verwechslungen. 30 % aller Schizophreniediagnosen sind Fehldiagnosen. Hochdissoziative Borderline-Klienten werden als multipel diagnostiziert, oder Menschen die tatsächlich eine dissoziative Identitätsstörung haben, werden als schizophren diagnostiziert, weil man den Schilderungen von Grauen und Gewalt nicht Glauben schenken möchte oder kann.

Quelle: www.traumatherapie.de

Mobbing, Gehirnwäsche oder seelische Folter?

Die Weltkriegs-Generation hat ganze Jahrzehnte mit psychologischen Tricks gearbeitet. Man kann es als extremes Mobbing, seelische Folter oder Gehirnwäsche bezeichnen. Aber leider ist eines sicher: Es ist nur ein sehr kleiner Beweis für die Menschenverachtung einer Generation. Nicht nur in der BRD. Das persönliche Video ist eventuell nur in Verbindung mit meinem Erfahrungsbericht richtig zu verstehen.

Der moderne Kapitalismus

Der moderne Kapitalismus hat die Religion
durch die Psychologie ersetzt – und steigert
den Umsatz der Pharmaindustrie.
Keine Zeit für etwas Vertrauen und Wahrheit.
Keine Zeit für etwas Liebe.
Keine Zeit für nutzlose Gebete zu Gott.
Zeit ist höchstens Geld. Und die
 Kreditkarte
wird zum
Heiligtum.