Somebody’s Watching Me

Wikipedia: Somebody’s Watching Me ist ein Lied des Sängers Rockwell aus dem Jahr 1984. Das Lied handelt von einem paranoiden Erzähler, welcher sich davor fürchtet, beobachtet und verfolgt zu werden. Der Refrain des von Rockwell verfassten Liedes wurde von dessen Schulfreunden Michael Jackson und Jermaine Jackson gesungen.
Das Musikvideo wurde passend zum Lied gestaltet, es sind dort unter anderem zu sehen: Schwimmende Köpfe, Raben, Friedhöfe, eine Dusche und Szenen aus dem Film Psycho. Den Postboten, den man in diesem Musikvideo sieht, sieht man auch in dem Musikvideo zu Obscene Phone Caller.

Die Krise der Psychopharmaka

Statt Psychotiker oder schwer Depressive hinter Klinikmauern zu sperren, konnten Ärzte sie seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit Medikamenten behandeln. Raus aus der Isolation, zurück ins Leben – die starken Nebenwirkungen schienen dafür als Preis nicht zu hoch. Doch dieser Konsens bröckelt, seit immer mehr Kritiker behaupten, die Substanzen würden nicht wirken.

Deutschlandfunk – Teufel und Beelzebub

Spiegelneuronen

Spiegelneuronen: Die Zellen der Empathie

Was genau sind Spiegelneuronen?

Spiegelneuronen sind ein Resonanzsystem im Gehirn, das Gefühle und Stimmungen anderer Menschen beim Empfänger zum Erklingen bringt. Das Einmalige an den Nervenzellen ist, dass sie bereits Signale aussenden, wenn jemand eine Handlung nur beobachtet. Die Nervenzellen reagieren genau so, als ob man das Gesehene selbst ausgeführt hätte. Am besten ist ein Vergleich aus der Musik: Wenn wir eine Gitarrensaite zupfen, bringen wir die anderen Saiten des Instruments auch zum Schwingen, wir erzeugen eine Resonanz. Mitgefühl, Freude, aber auch Schmerzen zu empfinden, ist auf diese Weise erst möglich …

Baraka (1992)

Wikipedia: „Baraka“ ist ein experimenteller Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992 von Ron Fricke. Das Wort „Baraka“ im Titel weist auf die islamische „Segenskraft“ hin. Fricke hatte zuvor als Kameramann bei dem Film Koyaanisqatsi, zu dem Parallelen bestehen, mitgewirkt.

„Baraka“ hat keinen Plot, keinen Handlungsstrang, keinen Hauptdarsteller, weder Dialoge noch eine Erzählstimme. Der Film ist eine kaleidoskopartige, globale Zusammenstellung sowohl von Naturschauspielen als auch vom Schicksal, Leben und Treiben des Menschen auf seinem Heimatplaneten Erde. Er zeigt Abläufe aus Kultur und Technik, befasst sich wie Koyaanisqatsi gleichfalls mit der Darstellung von Landschaften, religiösen Stätten und Zeremonien sowie pulsierenden Städten, die im Zeitraffer aufgenommen wurden, um beispielsweise den Verlauf der alltäglichen Menschenströme sichtbar zu machen.

Originaltitel: Baraka
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1992
Länge: 96 Minuten

Psychosen: Das Trauma hinter Wahn und Halluzinationen

Welche Symptome schizophrene Patienten entwickeln, hängt unter anderem davon ab, welche Art von Gewalt oder Vernachlässigung sie in der Kindheit erlebt haben.

Traumatische Erfahrungen in der Kindheit erhöhen das Risiko, als Erwachsener an einer psychotischen Störung zu erkranken. Laut einer aktuellen Übersichtsarbeit australischer Psychologen wirkt sich dabei die Art der Erfahrung darauf aus, welche Symptome später im Vordergrund stehen.

Quelle: Spektrum.de – Psychologie/Hirnforschung