Baraka (1992)

Wikipedia: „Baraka“ ist ein experimenteller Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992 von Ron Fricke. Das Wort „Baraka“ im Titel weist auf die islamische „Segenskraft“ hin. Fricke hatte zuvor als Kameramann bei dem Film Koyaanisqatsi, zu dem Parallelen bestehen, mitgewirkt.

„Baraka“ hat keinen Plot, keinen Handlungsstrang, keinen Hauptdarsteller, weder Dialoge noch eine Erzählstimme. Der Film ist eine kaleidoskopartige, globale Zusammenstellung sowohl von Naturschauspielen als auch vom Schicksal, Leben und Treiben des Menschen auf seinem Heimatplaneten Erde. Er zeigt Abläufe aus Kultur und Technik, befasst sich wie Koyaanisqatsi gleichfalls mit der Darstellung von Landschaften, religiösen Stätten und Zeremonien sowie pulsierenden Städten, die im Zeitraffer aufgenommen wurden, um beispielsweise den Verlauf der alltäglichen Menschenströme sichtbar zu machen.

Originaltitel: Baraka
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1992
Länge: 96 Minuten

Psychosen: Das Trauma hinter Wahn und Halluzinationen

Welche Symptome schizophrene Patienten entwickeln, hängt unter anderem davon ab, welche Art von Gewalt oder Vernachlässigung sie in der Kindheit erlebt haben.

Traumatische Erfahrungen in der Kindheit erhöhen das Risiko, als Erwachsener an einer psychotischen Störung zu erkranken. Laut einer aktuellen Übersichtsarbeit australischer Psychologen wirkt sich dabei die Art der Erfahrung darauf aus, welche Symptome später im Vordergrund stehen.

Quelle: Spektrum.de – Psychologie/Hirnforschung

Die Schopenhauer-Kur

Julius Hertzfeldt ist 65 und ein renommierter Psychoanalytiker, als er ernsthaft erkrankt. Zeit, sich wichtigen Fragen zu stellen. War sein Wirken wirklich bedeutungsvoll? Er erinnert sich an einen Fall, bei dem er kläglich versagt hat: An Philip Slate, den er einst wegen dessen Sexsucht in Behandlung hatte. Dieser ist immer noch so arrogant und ichbezogen wie früher, dennoch behauptet er, sich mittlerweile selbst geheilt zu haben – und zwar mit Hilfe der Lektüre von Arthur Schopenhauer …

Quelle: Verlagsgruppe Random House GmbH

Irvin David Yalom, Jahrgang 1931, US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater und Schriftsteller, ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Romane. Yalom gilt als bedeutendster lebender Vertreter der existentiellen Psychotherapie.

Freiheit und Menschenwürde

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.

Albert Schweitzer
1875 – 1965

Denkanstoss

Psychose – Strom aus der Dose

Wikipedia: Das Wort „Psychose“ war bereits um 1875 neben den Begriffen Seelenstörung, psychische Krankheit, Geisteskrankheit und Irresein allgemein in der Psychiatrie etabliert.

Telegrafie mit Morsezeichen – Ein nachhaltiger Fortschritt kam 1837 mit dem von Samuel Morse konstruierten und 1844 verbesserten Schreibtelegrafen. Um 1850 hatte sich Morses Technik auf den deutschen Telegrafenlinien, die sich in wenigen Jahren zu einem zusammenhängenden Netz geschlossen hatten, durchgesetzt.

Der Stromkrieg war um 1890 ein Streit zwischen Thomas Alva Edison und George Westinghouse, ob die von Edison favorisierte Gleichspannung oder die von Westinghouse favorisierte Wechselspannung die geeignetere Technik für die großflächige Versorgung der Vereinigten Staaten von Amerika mit elektrischer Energie und den Aufbau von Stromnetzen sei.

Samsara (2011)

Wikipedia: „Samsara“ ist ein experimenteller Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 von Ron Fricke. Zusammen mit dem Produzenten Mark Magidson hatte er bereits Baraka realisiert. Samsara wurde in einem Zeitraum von über vier Jahren in 25 Ländern rund um die Welt aufgenommen. Gedreht wurde auf 70-mm-Film. Der Film feierte 2011 Premiere auf dem Toronto International Film Festival und wurde im August 2012 international veröffentlicht.

Originaltitel: Samsara
Produktionsland: USA
Originalsprache: keine
Erscheinungsjahr: 2011
Länge: 99 Minuten

Armut – Überfluss

Armut beschämt nicht die betroffenen Menschen,
Armut beschämt die Gesellschaft.

Ruth Dreifuss
* 1940

Diese Gesellschaft ist insofern obszön, als sie einen erstickenden Überfluss an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie draußen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszön, weil sie sich und ihre Mülleimer vollstopft, während sie die kärglichen Lebensmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszön in den Worten und dem Lächeln der Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehüteten Intellektuellen.

Herbert Marcuse
1898 – 1979

The Walk

Wikipedia: „The Walk“ ist eine US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 2015. Regie führte Robert Zemeckis, der auch zusammen mit Christopher Browne das Drehbuch schrieb. Der Film basiert auf der Geschichte des französischen Seiltänzers Philippe Petit und seinem Seiltanz zwischen den Twin Towers des World Trade Centers am 7. August 1974. In den Hauptrollen sind Joseph Gordon-Levitt, Ben Kingsley, James Badge Dale, Ben Schwartz, Steve Valentine und Charlotte Le Bon zu sehen. Der Film hatte am 25. September 2015 beim „New York Film Festival“ seine Premiere und lief fünf Tage später in den US-Kinos an. In den deutschsprachigen Kinos startete der Film am 22. Oktober 2015.

Deutscher Titel: The Walk
Originaltitel: The Walk
Produktionsland: Vereinigte Staaten
Originalsprache: Englisch, Französisch
Erscheinungsjahr: 2015
Länge: 123 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

Bitte den Film als DVD oder Blu-ray Disc kaufen und im Originalton mit deutschen Untertiteln ansehen. Eine empfehlenswerte Erfahrung für Körper, Geist und Seele … Bewusstsein.