Zahnarzt oder Psychiater?

Oder die große Frage, wer weniger falsch machen kann. Jeder geht mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt, um eine optimale Behandlung zu bekommen. Schmerzmittel werden lediglich kurzzeitig verabreicht. Der zeitliche Rahmen ist für jeden Patienten individuell. Werden bei der Arbeit schwerwiegende Fehler begangen, so ist die sogenannte Murksarbeit selbst für Laien sichtbar. Im schlimmsten Fall werden gesunde Zähne gezogen.
Beim Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie wird die Sache etwas komplizierter. Ebenso der zeitliche Aufwand. Für Kassenpatienten steht die Verwendung von Psychopharmaka im Vordergrund. Auf eine psychoanalytische Arbeit zur Erkennung der Ursachen wird meist verzichtet. Meist wird eine schnelle Diagnose gestellt und Symptome werden unnötig schnell medikamentös behandelt. Der langfristige Einsatz bestimmter Medikamente kann jedoch die zugrunde liegende Ursache der seelischen Problematik nicht beseitigen. Und deswegen kann dies auf die Dauer zum Suizid der Patienten führen. Dies ist traurige Realität in Deutschland.  

Das Vaterunser der Psychiatrie

Eugen Bleuler im Himmel, geheiligt werde dein Name. Deine Schizophrenie komme. Deine Genetik geschehe, wie im Himmel so in der Psychiatrie. Unsere täglichen Pillen gib uns heute. Und vergib uns unsere Psychose, wie auch wir vergeben unsern Psychiatern. Und führe uns nicht in die Störung, sondern erlöse uns von dem Trauma. Denn dein ist die Genetik und die Dummheit und die Herrenmenschen in Ewigkeit. Amen.

Die Mülltonne von Eugen Bleuler

Wenn Frau Dietrich mit genügend Geld zu einem Psychotherapeuten geht – und wöchentlich eine Stunde ausführlich über ihre Probleme sprechen kann, die dann detailliert durch Träume oder Kindheitserinnerungen analysiert werden – was für eine Diagnose würde die Patientin bekommen? Schizophrenie? Nein, der Therapeut würde bei gleichen Symptomen eine posttraumatische Belastungsstörung bevorzugen. Wenn aber Frau Müller als unwichtige Kassenpatientin, innerhalb von 10 Minuten im Quartal, abgefertigt wird – was bleibt dann als Ergebnis?  Ganz einfach – Frau Müller landet in der sogenannten Mülltonne von Herrn Bleuler und wird das neue Medikamenten-Schweinchen für die Pharmaindustrie. Warum Mülltonne? In diesem Fall ist der Psychiater überfordert oder er steht unter Zeitdruck. Die Probleme werden nicht weiter besprochen, sondern sie werden einfach ignoriert und als unwichtig weggeworfen. Der Doktor hat sozusagen keine Lust auf Frau Müller, aber Frau Dietrich ist ein interessanter Leckerbissen. 

Schizophrenie a la Hollywood – Teil 2

Hier ein typisches Beispiel, wie die Film-Industrie eine psychiatrische Diagnose jahrzehntelang systematisch belastet hat. Sogar in diesem guten älteren Film mit Audrey Hepburn. Schizophren und sehr gefährlich. Schizophren und sehr gefährlich. Man muss es nur oft genug wiederholen, um aus Opfern erfolgreich Täter zu machen.

Schizophrenie a la Hollywood – Teil 1

Leidet die genetische Elite in Hollywood an Schizophrenie? Wohl kaum, weil dort keiner freiwillig in die Mülltonne von Eugen Bleuler steigt. Man nennt sich einfach Visionär, Utopist, Illusionist, Mystiker oder Phantast. Und dann bastelt man aus einer unglaublichen Wahnvorstellung einen Film. Wenn die Idee verrückt genug ist, dann kann der ganze Schrott zum Wahnsinns-Blockbuster werden. Das ist der große Unterschied zwischen Unter- und Ober-Etage in der Gesellschaft. Unten ist die Schizophrenie höchstens Dreck wert und oben kann man mit purem Wahnsinn zum Multimillionär werden.